Nachdem ich ja im letzten Beitrag darauf hingewiesen habe, wie man seine Projekte am besten verstecken kann, kommt jetzt ein Tool was diese aufdecken soll. Ein neues SEO Tool namens Xovi ist auf den Markt gekommen.
Mitbekommen habe ich das durch Frank Schräplers Artikel. Zugegeben ich kenne das SEO-Tool überhaupt nicht, aber das ist ja noch ein Grund mehr dieses zu testen nicht wahr.
Zu gewinnen gibt es jeweils 6-Monatslizenzen die man entweder über einen Blogartikel wie diesen oder via Twitter für die faulen gewinnen kann. Ich hoffe ihr macht nicht mit, damit meine Chance steigen
Eigentlich müssten es doch mittlerweile alle verstanden haben da draußen oder ? Aber ein paar schützen ihre Projekte immer noch nicht bzw. tun noch nicht einmal das nötigste. Das macht es mir sehr einfach eure Projekte zu untersuchen
Hier mal ein paar Tipps:
- Nicht all eure Projekte auf einer IP
- Das Impressum als Bild + noindex – Bitte nicht die Grafik “Impressum” nennen
- Flash und Frames sind auch möglich
- Verlinkt eure Projekte nicht untereinander ( Auf dem gleichen Server)
- Holt euch nicht immer von den gleichen Quellen Backlinks
- Verschiedene Google Accounts für Adsense und Analytics (Wegen der ID die zugeordnet werden kann)
Ach und gegen die Backlinkchecker kann man natürlich auch etwas tun. Hier haut man den Crawlern von Sistrix,
Yahoo (Slurp) sowie dotbot (SEOmoz) einfach eine Robots.txt mit entsprechenden Anweisungen vor die Nase.
User-agent: sistrix
Disallow: /
User-agent: Slurp
Disallow: /
User-agent: dotbot
Disallow: /
Es gibt noch eine Menge mehr wie Alexa, MSN usw…Eine Auflistung findet ihr hier:
http://www.seomoz.org/linkscape/help/sources
Ach ja eine Reverse IP Analyse geht übrigens sehr einfach. Ihr könnt es selber mal testen unter:
http://rapid.searchmetrics.com/seo-tools/server-und-domains/reverse-ip,41.html
Kleiner Tipp noch, sinnvoll wäre es natürlich eure Satelliten-Seiten mit dieser Robots.txt auszustatten und nicht die Hauptprojekte.
In Google (US) ist die Real Time Search schon ein fester in den SERPs und schon freuen sich die Spammer auf diese Geschenk von Datenkrake Google. Das Google sich damit ins eigene Fleisch scheidet und Spam in den eigenen SERPs fördert war scheinbar nicht klar ?! Outspoken Media erklärt peinlich genau, wie man die Real Time Search ausnutzen kann um damit nicht nur zu spammen sondern auch, dass nicht jugendfreie Tweets bei Kinder-Suchbegriffe wie bei “Sesame Street” auftauchen. Google hat mittlerweile die Real Time Search bei Viagra und Sesame Street abgeschaltet. Die Bilder findet ihr aber noch im Artikel von Outspoken Media und sind sehr beunruhigend.
Google zeigt damit auch, dass man nicht alle Faktoren beachtet hat und zu schnell ein neues Feature integriert hat. Ein weiterer Beweis dafür ist, dass Google diese Feature heute um 10.00 Uhr wieder deaktiviert hat und man nur noch über “Latest” Zugriff darauf hatte.
Zum Glück konnte ich es noch vorher testen. Ich habe einen Tweet mit dem Text:
Interesting discussion on Black hat SEO: http://www.bruceclay.com/blog/2009/12/black-hat-white-hat-does-it-really-matter-anymore/
abgeschickt und tatsächlich mit der Hilfe von @dernetteseo tauchte mein Tweet in den SERPs auf. Das ist für mich der Beweis, dass es mit der Responds Time der Twitter Search was zu tun hat oder mit dem Trust des Twitter Accounts. Einen Filter für Inhalte gibt es aber nicht.
[Update]
Affiliate Links können auch problemlos in der Real-Time Search gedroppt werden, die Titel der Links generiert Google sogar selber.
Personalisierte Suchergebnisse haben wir von Google bishernur erhalten, wenn wir einen Google Account hatten und die Webhistory aktiviert hatten. Jetzt scheint es so, als ob Google ein neues Kapitel in der SEO-Geschichte schreibt. Man muss nicht mehr in Google eingeloggt sein sonder bekommt eine 180 Tage Cookie untergeschoben der die Suchanfragen abspeichert. Aufgrund dieser Daten bekommt so jeder Nutzer Personalisierte Suchergebnisse und vor allem andere, denn jeder hat ein anders Suchverhalten.
OHO, dass könnte eine menge Ärger für uns bedeuten, wenn es so funktioniert wie auf dem Google Blog beschrieben. Problem wie bei fast allen Google Diensten das Feature ist Standardmäßig aktiviert und ich denke nur sehr wenige User werde es ausschalten.
Auf Google.de und Google.com und auch alle andere Domains ist das Feature bereits aktiv….ich weiß erhlich gesagt noch nicht so richtig, was ich dafür halten soll. Funktioniert es so wie von Google gedacht, haben wir SEOs ein riesen Problem, denn so bewertet Google aus den Daten heraus was für den Suchenden wichtig ist und man kann es nicht mehr lenken. Aber halt eigentlich kann ich es ja doch lenken, indem ich einfach Klicks auf meine Seiten produziere.
Ich hoffe da kommt noch ein Update oder andere News. Erster der es Berichtet hat war übrigens Hannes Kronenberg
[Update]
Nachdem ich darauf erstmal ein Bier getrunken haben gestern, habe ich mir nocheinmal gedanken gemacht. Google lässt ja schon seit einiger Zeit Nutzerverhalten in die SERPs mit einfließen, obwohl ich nicht weiß ob das mal bestätigt wurde. Stichwort Clickrate bei KW-Domains. Ich denke also es wird sich nicht viel ändern, da die Nutzer ja schon über Jahre hinweg die Entscheidung getroffen haben welche Domain sie bei News, SEO oder Sport anklicken. Was mich aber eigentlich ärgert, ist dass Google alle Nutzer (die es nicht besser wissen) einen Cookie unterschieben und deren Suchverhalten damit festhalten. Ob das aus Dateschutzgründen überhaupt gehen darf ? Weiter denke ich, dass es keine extremen oder abnormalen Auswirkungen auf die SERPs haben wird, da wie schon gesagt das Nutzerverhalten ja schon vorher festgehalten wurden.



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