Lasst uns Piraten werden, oder doch eher den Verstand bewahren ?

by seo2feel on Juli 27, 2009

Pirate logo

Lasst uns Piraten werden, dass sagte einmal Steve Jobs zu seinen Mitarbeiten, denn Piraten sind Täter niemals Opfer. Doch genug der Philosophie was will die Piraten Partei und sollte man diese wirklich wählen?

Die Piraten sind weder links noch rechts wirklich? Sondern versuchen einfach die besseren Lösungen zu finden, doch was ist die beste Lösungen in unserer heutigen politischen Lage? Und reicht ein Hauptthema aus um das Volk zu mobilisieren?

Fragen über Fragen die ich mir stelle und hoffentlich in diesem Artikel beantworten kann.  Werfen wir einmal einen Blick darauf, was die Piraten Partei überhaupt ist.

Was ist die Piraten Partei?

Die Piraten Partei wurde Anfang 2006 in Schweden gegründet. Pirate Bay und die Piraten sind nicht direkt miteinander verbunden, stammen jedoch aus derselben Bewegung. Klar, stehen doch beide für die Freiheit im Internet. Später schifften die Piraten auch zu uns hinüber und war eine Parteigewordenen Internet Community, die sich mit einem Hauptthema Auseinader setzte dem Internet.

Was sind die Ziele?

-          Privatsphäre off und online

-          Gegen Online Durchsuchungen

-          Freier Wettbewerb und gegen Monopolbildung

-          Gegen Patent Wahn

-          Transparenter Staat

-          Basis Demokratie gegen Lobbyisten

-          Urheberrecht und nicht-kommerzielle Vervielfältigung

Hört sich an wie eine Protest Partei oder nicht? Sozusagen die jungen Grünen nur als Piraten verkleidet. Eins steht fest, die Piraten mobilisieren, aber nur eine Zielgruppe nämlich Leute die mit dem Internet gehen, zum Thema Außenpolitik, Wirtschaftskrise, Rente, Bankenkrise, Terrorismus , Kampfeinsetzte wird nichts gesagt.

Klar das Thema kommt an, warum auch nicht Jahrelang  schob man uns Gesetzte unter die Nase und dann noch diese Zensur Geschichte,  da schaut man sich doch gerne nach einen Alternative um. Doch eine so junge Partei soll unseren Staat regieren und diesen gleichzeitig vollkommen transparent für ausstehenden machen? Unmöglich.

Dennoch die Piraten Partei kann als Warnschuss sozusagen als Schuss vor den Buck der anderen Partei benutze werden viele wählen diese um aufrütteln nicht damit diese reagiert!

Doch der Partei fehlt es an einem klaren Konzept, wie Ihre Ziele verwirklicht werden sollen.  Das beste Beispiel das Urheberrecht. Diese schütze hart arbeitende Künstler und Leute davor einfach ausgeraubt zu werden. Doch mit der Piraten Partei, wäre das legal.  Viele sagen das ist falsch verstanden worden, doch wo bleibt die Gegenargumente wo bleibt der Ausgleich für Künstler?

Der Konsument soll im Mittelpunkt stehen und die Leute die den Konsument versorgen soll in den Hintergrund bzw. verschwinden? Ich mache mir doch nicht Arbeit, wenn es ein andere morgen runterlädt uns es als sein Produkt Verkauf, das wäre ja als würde mir Coca Cola Ihr Geheimrezept zu faxen würde uns sagen würde viel Spaß damit!

Sollte man die Partei wählen?

In meinen Augen hat die Partei leicht moderne Kommunistische Züge, vielleicht seht Ihr das anders, aber das ist meine Meinung. So wie der Staat nicht ohne Rechte funktioniert, so funktioniert auch nicht das Internet.

Grenzen sind da damit man sie einhält, dass sagte meine Mutter schon als ich versucht Ihr einen Staffel Schokoladen zu stibitzen. Das Thema Zensur  ist natürlich ein großes Thema und auch deswegen könnte man die Piraten dazu benutzen die große Partei wach zu machen, damit diese endlich erkennen wie viele Leute dahinter stehen.

Eure Meinung, Kritik was auch immer natürlich wie immer in den Kommentaren.

{ 11 comments… read them below or add one }

1 Francis Drake Juli 27, 2009 um 9:29 pm

Hallo,

Dein Artikel basiert leider auf der völlig falschen Annahme, wir Piraten seien gegen das Urheberrecht oder würden die Enteignung von Künstlern und Musikern zugunsten der Konsumenten (oder besser Rezipienten) fordern.

Dies ist falsch.

Aus unserem Wahlprogramm zum Thema Urheberrecht:
“Wir erkennen die Persönlichkeitsrechte der Urheber an ihrem Werk in vollem Umfang an”

Es ist auch keinesfalls so, dass der Rezipient im Mittelpunkt stehen soll.

Wahr ist, dass wir uns einsetzen für einen Ausgleich zwischen den Interessen der Schöpfer und denen der Allgemeinheit. Privatkopien (nicht etwa, wie Du schreibst “runterlädt und dann verkauft” – das ist *keine* Privatkopie und mit den Piraten absolut nicht zu machen!) müssen legal bleiben, Kopierschutz bestraft die ehrlichen Käufer, nicht die “Raubkopierer” und muss daher abgeschafft werden.

Der Künstler/Musiker muss wieder Geld verdienen können mit seinen Werken, dies ist zur Zeit nicht gegeben, da Verwertungsgesellschaften und Unterhaltungsindustrie die Urheber quasi enteignen. Beispiel: Ein Musiker erhält von einer verkauften CD – wenn überhaupt (!) – höchstens 40 Cent.

Es kann allerdings nicht Aufgabe der Politik sein, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Diese Aufgabe liegt bei den Künstlern selbst und es gibt bereits sehr innovative neue Ansätze dafür.

Bei der Reform des Urheberrechts geht es uns ganz konkret um ein paar sehr wichtige Sachen, z.B. die Verkürzung von Schutzfristen im Verwertungsrecht. Ein Künstler schöpft immer aus Informationen und öffentlich zugängigem Allgemeingut. Nach einer gewissen Frist müssen daher die Werke wieder für die Allgemeinheit zugänglich sein.
Es hat übrigens niemand gesagt, dass man nach Ablauf der Fristen nicht weiterhin Geld verdienen darf/kann/soll als Urheber.

Zu Deinem Beispiel mit deiner Mutter und dem Stibitzen von Schokolade: Dein Beispiel ist Diebstahl. Aber was hätte Deine Mutter gesagt, wenn Du einfach ein Foto von der Schokolade gemacht hättest, oder versucht hättest die Schokolade nachzukochen? Genau da liegt der Unterschied zwischen Diebstahl und Kopie nämlich. Ein MP3 oder eine CD zu kopieren ist etwas völlig anderes als in einen Laden zu gehen und dort eine CD zu stehlen. Der Gesetzgeber bestraft aber übrigens beides mit bis zu jahrelanger Haft.

Noch etwas Wichtiges: Was hältst Du von der momentanen Situation, dass z.B. Forschung komplett vom Steuerzahler (also uns allen) gezahlt wird, die Ergebnisse dann aber nicht der Öffentlichkeit zu Verfügung gestellt werden, sondern in die Schublade eines kommerziellen Unternehmens wandern?

Um’s vorweg zu nehmen: Genau dagegen sind wir Piraten!

Und nochmal zum Abschluss: Wir haben sehr viele Mitglieder, die Künstler, Autoren und Musiker sind. Nicht nur daher liegt es in unserem besonderen Interesse ihnen *nicht* ihre Lebensgrundlage durch Gesetzesreformen zu nehmen.

Antworten

2 Hobby SEO Juli 27, 2009 um 9:58 pm

Wie sieht dieser Ausgleich den aus, wie will man es umsetzten? Man kann es nie beiden Parteien recht machen sondern nur einen flexible Lösung finden.

Das Beispiel mit meiner Mutter war nicht auf das Urheberecht bezogen, sondern dass es Grenzen gibt im Internet.

Es gibt so viele was wir zahlen und davon nicht wissen, und genau dafür steht Ihr ja auch ein einen Transparenten Staat. Aber ein Staat wird niemals Transparent sein und für einen normal Bürger ersichtlich sein. Es sind viele Mechanismen die ineinander greifen und viele davon haben sich eigenständig und unkontrolliert entwickelt.

Es fehlt einfach an einem Konkreten Konzept, wie man das ganze umsetzte will für mich zumindest. Wie oft wurden wir von Partei hinters Licht geführt mit Versprechungen und angeblichen Besserungen. Das Vertrauen in Politik siegt von Jahr zu Jahr. Ihr seid einen Junge Partei und vielen jungen Leuten, die sich noch im Aufbau befinden und wäre heute wirklich Wahlen würde ich euch wählen.

Aber nicht aus Überzeugung heraus, sondern um den Politikern zu zeigen, so geht es nicht weiter. Wie fahren im Moment mit einem Zug Berg ab…

ps.

In eurem Programm stellt Ihr euch nicht klar genug dem Urheberrecht gegenüber es wird nicht klar ob Ihr diese komplett abschaffen wird oder anpassen. Es kann sehr missverstanden werden.

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3 alexplus Juli 27, 2009 um 10:27 pm

Ich bitte um korrekte Rechtschreibung in diversen Absätzen.

Und zu: “So wie der Staat nicht ohne Rechte funktioniert, so funktioniert auch nicht das Internet.” – Das wurde doch wirklich schon oft genug klargestellt: Es gelten bereits die selben Rechte im Internet wie auch in der realen Welt. Das fängt beim virtuellen Hausrecht an, geht über kriminelle Geschäfte bis hin zu verbotenem Inhalt. Diese Rechte und Pflichten wollen die Piraten auch nicht abschaffen.

Es geht ihnen um das GG und um das BGB. Und daraus werden sich auch in nicht allzu entfernter Zeit Positionen zu anderen politischen Themen ableiten lassen, während die Piraten sich etablieren. Hoffen wir es zumindest.

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4 Francis Drake Juli 27, 2009 um 11:16 pm

Das Urheberrecht wurde genau zu diesem Zwecke erfunden: Ausgleich zwischen Interessen des Schöpfers und denen der Allgemeinheit. Nur wurden die Rechte der Allgemeinheit Jahrzehntelang durch Content-Lobby und Industrie immer mehr beschnitten.

Du schreibst, es fehle ein “konkretes Konzept”, daher gehe ich mal davon aus, dass Du Dich bisher nicht durch unser http://wiki.piratenpartei.de gearbeitet hast und mal geschaut hast, was für konkrete Vorschläge wir machen und worüber wir diskutieren.

Ein Wahlprogramm ist kein Gesetzesentwurf. Bitte schau Dir mal die Wahlprogramme der alten Dinosaurierparteien an – da wirst Du nicht viel Konkretes finden, denn das liegt in der Natur der Sache Wahlprogramm…

Wie ein besserer Ausgleich zwischen Urheber und Allgemeinheit erreicht werden soll, formulieren wir übrigens schon ziemlich detailliert hier:
http://www.piratenpartei.de/navigation/politik/urheberrecht-und-nicht-kommerzielle-vervielfaeltigung

Sei Dir sicher, dass wir in der Lage sind einen kompetenten Gesetzesentwurf einzureichen, wenn es an der Zeit dafür ist. Jens Seipenbusch von der Piratenpartei hat z.B. schon einmal einen Gesetzesentwurf ganz konkret formuliert und vorgeschlagen (um ihn unverbindlich zur Diskussion zu stellen): http://nanuk.wordpress.com/2009/06/29/kleines-piratenurheberrecht/

Er hat dabei unsere 3 Grundsätze zum Thema umgesetzt:

- Erweiterte Privatkopie
- Schutzfristverkürzung
- Rücknahme des gesonderten Schutzes von Kopierschutzmassnahmen (DRM, Kopierschutz)

Wir sind offen, basisdemokratisch und transparent. Du kannst die Entscheidungen bei der Piratenpartei – anders als bei den Dinosaurierparteien – live mitverfolgen und mitdiskutieren (und wenn Du Mitglied bist aktiv mit abstimmen). Bei uns gibt es kein “stilles Kämmerlein” sondern Transparenz. Damit versuchen uns unsere politischen Gegner zwar immer wieder anzugreifen, wir hoffen aber, dass der Wähler unsere Offenheit anerkennt und versteht, dass er so nicht verarscht wird, dafür aber interne Diskussionen und Streitereien mitbekommt.

Sei Dir jedenfalls sicher, dass wir das Grundgesetz schützen und die Bürgerrechte in diesem Land wieder stärken werden! Deine Stimme im September für die PIRATEN ist wichtig und wird nicht umsonst sein!

Klarmachen zum Ändern! :)

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5 Mißfeldt Juli 27, 2009 um 11:22 pm

Hi Mirco,
so ähnlich habe ich es auch geschrieben – in Bezug auf die “Urheberrechtsproblematik” liegen wir offenbar falsch. Das zeigt meines Erachtens, dass die Piraten ihre Ziele den “Nicht-Insieder” nicht klar und einfach genug darstellen kann. Ich denke, daran müssen die Kollegen noch arbeiten.

@Francis Drake: Ich habe das mit dem Urheberrecht, glaube ich, inzwischen kapiert: Ihr wollt es nicht abschaffen, sondern ändern. Nur wie, wollt nicht ihr entscheiden, sondern diesen Findungsprozess den Beteiligten überlassen. Hmmm, irgendwie ganz gut, weil demokratisch. Man weiß nur nicht, was dabei herauskommt – und ob die eigenen Interessen dabei wirklich zum Zuge kommen.

Ich persönlich finde den Gedanken, an “besseren” Ideen mitzuarbeiten, aber sehr gut, zumal in einen jungen Partei mit viel Elan. Ich werde zwar kein Pirat werden, weil ich die ökologischen Themen für noch wichtiger erachte, aber ich werde mich gerne bei nächster Gelegenheit in Berlin mal mit einbringen. Bin gespannt…
Gruß, Martin

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6 ADörnor Juli 28, 2009 um 12:31 am

@Mißfeldt
Transparenz ist das Stichwort. Dadurch können möglichst viele eingebunden werden. Und ja, einzelnen Interessengruppen( u.a. durch Lobbys vertreten) werden es so schwer haben ihre Partikularinteressen durchzsetzen- vornhehmlich die Rechteverwerter.
Spätestens seit wikipedia hat sich auch im Internet gezeigt, dass was Gutes bei rumkommen kann, wenn eine Menge Menschen beteiligt wird.

Lustiger Satz im drittletzten Abschnitt des Textes a la “Downloaden ist Kommunismus”. Monopole( von Rechteverwertern) abzuschaffen hat nichts mit Kommunismus zu tun. Das macht eher den Weg frei für einen Wettbewerb, was wiederum die Künstler für sich nutzen können. Wer eine Auswahl hat, kann sich auch gegen unfaire Angebote wehren.
(Eines von mehreren möglichen Szenarien)

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7 Francis Drake Juli 28, 2009 um 1:13 am

@Mißfeldt: Wir machen schon konkrete Vorschläge, siehe mein letzter Post. Wir diskutieren aber zur Zeit Details, wie z.B. die Schutzfristen. Reichen 10 Jahre? Reichen 20? Zählen wir ab Veröffentlichungsdatum, oder gar erst ab Tod des Urhebers? Sollte das Verwertungsrecht vererbbar sein? Kann man Filme, Bücher, Musik in einen Topf werfen, oder benötigen wir unterschiedliche Schutzfristen? etc. pp.

Freue mich sehr über Deine Entscheidung in Berlin mal bei einem Stammtisch vorbeizuschauen!

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8 Hobby SEO Juli 28, 2009 um 1:00 pm

@Mißfeldt

Ich habe auch nichts gegen Junge Parteien, ich finde es sogar gut, dass die Piraten Partei mal ordentlich auf den Tisch haut und sagt so geht es nicht. Allerdings muss man das Wahlprogramme und sein Vorhaben klarer Vormulieren, sodass es auch für Parteifremde gut zu verstehen ist. Leider wohne ich ja nicht in Berlin ^^ Aber einbringen könnte ich mich auch.

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9 serienload Juli 28, 2009 um 8:56 pm

“Was sind die Ziele?
- Privatsphäre off und online
- Gegen Online Durchsuchungen
- Freier Wettbewerb und gegen Monopolbildung
- Gegen Patent Wahn
- Transparenter Staat
- Basis Demokratie gegen Lobbyisten
- Urheberrecht und nicht-kommerzielle Vervielfältigung”

Das sind ja mal geile Wunschvorstellungen .. werden nie wieder die REalität sein!

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10 Paul Juli 30, 2009 um 10:32 am

@serienload:
Naja, genau das ist doch das Gute an der Piratenpartei. Noch eine Volkspartei, die sich nur schwammig äußerst und bestehende Strukturen stärkt, brauchen wir nicht. Man muss mal mutige Ziele äußern, dann klappt auch was.

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11 René Juli 30, 2009 um 11:42 pm

“Die Hundehütte ist für den Hund, der Aufsichtsrat ist für die Katz” so der ehemalige Oberboss der Deutschen Bank, Hermann Josef Abs, über den Aufsichtsrat in einem Unternehmen. Abgewandelt auf Parteien kann man sagen, dass das Parteiprogramm für die Katz ist. – Welche Partei hält sich schon daran bzw. wurde tatsächlich verwirklicht? So ein Teil hat doch eher “Richtliniencharakter”. Aber das ist nun mal so und auch kaum anders zu handhaben. Machen wir uns also in diesem Punkt nichts vor!

Ähnlich wie die Grünen zu Ihrer Gründungszeit halte ich die Piraten für eine neue Strömung der Gesellschaft – eben eine “digitale” (anstatt “ökologische” bei den Grünen) Strömung. Ich habe selber ganz zu Beginn der Homecomputer-Ära auf einem Commodore VC 20 gespielt. Wie sich das entwickelt hat wissen wir mittlerweile.

Was mich allerdings erschreckt: Viele der Ü40-Generation scheinen keine Ahnung zu haben, was es mit Computer, Internet & Co. wirklich auf sich hat bzw. was man alles damit (im guten Sinne) machen kann. Statt dessen werden alle unter einen Generalverdacht gestellt, die sich besser als sie in der Materie auskennen, Nur sind diese “Unwissenden” an den Schalthebeln der politischen Macht und bestimmen somit was legal und was illegal sein soll.

Gegen diese Dominanz der Unwissenden wehre ich mich mit aller Nachdrücklichkeit. Es kann und darf nicht sein, dass der Schwanz mit dem Hund wackelt! – Die Politik ist für die Menschen da und nicht umgedreht!

Weil ich allerdings sehr deutlich bemerke, wie diese Idioten immer mehr die im Grundgesetz verankerten Bürgerrechte aufheben bzw. für “nicht mehr zeitgemäß” halten, ist die Zeit für eine Partei wie die Piraten gekommen. Sie haben meine Sympathie, denn Sie haben klare Vorstellungen davon was Sie wollen bzw. nicht wollen. Kann man das auch von CDU und SPD behaupten? – Wohl kaum!

Zudem: Wo ist denn heutzutage noch der große “programmatische” Unterscheid zwischen SPD und CDU? Beide sind in der Regierung, haben die gleiche Zielgruppe (nämlich diese “Mitte” der Gesellschaft), unterstützen uneingeschränkt den Krieg in Afghanistan und haben kaum mehr echtes eigenes Profil.

Da lobe ich mir die Piraten, die wenigstens sagen was sie wollen und was nicht – kann man leider nicht mehr von den großen “Volksparteien” (???) sagen…

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